In der sozialen Arbeit ist eine tragfähige Beziehung zu Klientinnen und Klienten eine zentrale Grundlage professionellen Handelns. Gleichzeitig stellt sich für Führungskräfte die Frage, wie Nähe ermöglicht werden kann, ohne professionelle Grenzen aus dem Blick zu verlieren.
Das Seminar richtet den Blick auf die Gestaltung professioneller Beziehungen aus Führungsperspektive. Dabei geht es sowohl um die eigene Rolle der Leitungskraft im Kontakt mit Klientinnen und Klienten als auch um die Frage, wie Mitarbeitende in einer verantwortungsvollen und reflektierten Beziehungsarbeit unterstützt und angeleitet werden können.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem der bewusste Umgang mit Nähe und Distanz, persönliche Grenzen und professionelle Rollen, typische Dynamiken in Beziehungen sowie der Umgang mit herausfordernden Situationen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Selbstreflexion der eigenen Haltung und des eigenen Führungshandelns sowie auf der Fähigkeit, Beziehungsarbeit im Team zu reflektieren, anzusprechen und weiterzuentwickeln.
Anhand praxisnaher Fallbeispiele, kollegialer Beratung und supervisorischer Elemente werden konkrete Situationen aus dem Führungsalltag bearbeitet. Die Teilnehmenden erhalten dabei Raum, eigene Erfahrungen zu reflektieren, neue Perspektiven zu entwickeln und Handlungsmöglichkeiten für die eigene Führungspraxis abzuleiten.